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Freitag
1er September 2000
Wriiiiiiiaaaaaaooooouuuuuuummmmmm !
Kurz und bündig : Geschwindigkeitsmessung mit GPS
Wie funktioniert das genau ?
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Zur Messung der Geschwindigkeit
gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste : der Empfänger vergleicht sekündlich
die derzeitige Position mit der vorgehenden. Er berechnet die Distanz
zwischen den beiden Positionen und weiß, daß er in einer Sekunde diese
Distanz zurückgelegt hat. Damit ist die derzeitige Geschwindigkeit (zurückgelegte
Distanz / pro Zeiteinheit) direkt definiert. Andere Möglichkeit : die Benutzung
des Doppler-Effektes. Jeder kennt das : wer an einer Autobahn steht und
ein Motorrad vorbeirauschen sieht, hört das Geräusch des Motorrades als einen Ton, dessen Frequenz immer tiefer wird : "Wriiiiiiiaaaaaaooooouuuuuuummmmmm".
Der sogenannte Dopplereffekt macht, dass die gleichbleibende Frequenz
einer Schallwelle oder elektromagnetischen Welle in Abhängigkeit von der
Geschwindigkeit des Senders beim Empfänger verändert ankommt. Die Messung
der Frequenzverschiebung erlaubt die Berechnung der Geschwindigkeit. Die
meisten GPS berechnen die Geschwindigkeit über Messung des Doppler-Effektes
auf die eingehende Trägerfrequenz. Allerdings ist es nicht immer einfach, verläßliche Angaben zu bekommen : wir haben zum Beispiel mehrere europäische
Importateure derselben Marke gefragt, ob die GPS des Herstellers mit Dopplereffekt
oder mit Positionsveränderung arbeiten. Je nach Land haben wir für ein-
und dasselbe Gerät unterschiedliche Angaben bekommen ! Geräte, deren Geschwindigkeiten
zu SA-Zeiten wild umher sprangen, messen mit großer Wahrscheinlichkeit
nicht den Dopplereffekt.
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(c) THERMIK-VERLAG, Stelzhamerstr. 18, A-4600 Wels
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung
des Verlags
Herausgeber: Mag.
Norbert Aprissnig
Webmaster und Online-Redaktion: Sascha
Burkhardt
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